Volksschule Tainach

Schuljahr 2003/2004

In diesem Schuljahr besuchen die Volksschule Tainach 56 Schülerinnen und Schüler.


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Geschichte der Volksschule
          
Die Geschichte der Schule in Tainach ist bis 1778 zurück zu verfolgen. Feststeht, dass das heutige – teilweise noch bestehende – Gasthaus Macek/Burgstaller seinerzeit als Kantorhaus diente und dass darin die Schule untergebracht war. 1778 existierte hier eine „deutsche“ Schule, die 1781 einen neuen Schulmeister bekam.
          Im Jahre 1867 wurde in der Gemeindestube beschlossen, eine Schule zu errichten und bei der Landesregierung um einen Lehrer anzusuchen. Rasch wurde alles bewilligt und erledigt. Es wurde eine einklassige Schule eröffnet (5 Mädchen und 10 Knaben). Der erste Lehrer war Johann Tschernuth.
         
Einen Schulzwang gab es noch nicht. Es galt also, den Eltern der Kinder die Vorteile eines Schulbesuches schmackhaft zu machen. Der Lehrer und vielleicht auch der schulfreundliche Bürgermeister mussten daher erst durch emsiges Werben von Haus zu Haus die Eltern und Kinder zur Inanspruchnahme dieser segensreichen Einrichtung begeistern. Als Schulmeister Tschernuth dann noch in die Gemeinde als Sekretär kam, konnte er mit verstärkter Kraft sein Vorhaben vorantreiben. Bald war die Schülerzahl so groß, dass an die Errichtung einer zweiten Klasse geschritten werden musste. Für diesen Zweck wurden zwei Räume im damaligen Verwalterhaus, heute Kaufhaus Kummer/Keber, umgestaltet. Die Schule übersiedelte in dieses Haus. Als 1880 die Schulpflicht eingeführt wurde, erwiesen sich auch die Räume im Verwalterhaus als zu klein. Der inzwischen zum Oberlehrer beförderte Hans Tschernuth erreichte, dass 1880-1881 ein eigenes Schulhaus mit drei Klassen errichtet wurde.
         
Dieser vortreffliche Lehrer war weiters auf vielen anderen Gebieten bewandert. So als Bienenzüchter und Obstbauförderer. Im Garten der neuen Schule legte er eine Obstkultur an, die sich noch in seinen Jahren großartig bewährte. Oberlehrer Tschernuth war auch Mitbegründer der hiesigen Feuerwehr.
         
Als nächster Schulleiter wurde 1885 Oberlehrer Blasius Stotz der Schule zugewiesen. Er wirkte segensreich nahezu 35 Jahre. Nach der Abstimmung im Jahre 1920 wurde der frühere Lehrer Paul Kullnig zum Oberlehrer ernannt, der insgesamt über 30 Jahre hier wirkte. In den letzten Jahren seines Wirkens wurde er zum Direktor ernannt. Als Schulleiter fungierten in den Jahren 1935 und 1936 A. Majcen und R. Treiber. 1937 folgte als Schulleiter Josef Skoffitsch. 1939 trat an seine Stelle Oberlehrer Otto Maklin, der bis zum Jahre 1945 verblieb.


Die neue Volksschule - Eingang
Unten: Links die neue Volksschule, recht die "alte"

  Die neue Turnhalle und links das Lehrerhaus

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