Gestatten, mein Name ist Markus Jernej
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Ich bin am Freitag, dem 23. April 1948 in St. Veit im Jauntal geboren. Mein Vater war gelernter Schuster, arbeitete aber als Maurerpolier (in den Wintermonaten schusterte er für die Nachbarn). Meine Mutter war „nur“ Hausfrau. In St. Primus besuchte ich bis 1959 die Volksschule (das Bild links: Erstkommunion 1956) und übersiedelte dann für 8 Jahre nach Klagenfurt, wo ich das Bundesgymnasium für Slowenen besuchte. Gewohnt habe ich mit allen meinen Mitschülern im Hermagoras-Internat (am Viktringerring und später im ehemaligen Hotel Trabesinger in der Völkermarkterstraße). 1967 hatten wir die Matura. Wie schon zwei Jahre davor so habe ich in den Ferien nach der Matura als Kellner in der Gastronomie gearbeitet. Einmal auch als Buslenker (8-Sitzer) nach Venedig und Postojna.
Nach der Matura trat ich in das Bischöfliche Priesterseminar in Klagenfurt ein. Vier Jahre dauerte die Ausbildung in Klagenfurt, danach übersiedelten wir nach Salzburg.
Am 29. Juni 1972 wurde ich mit drei weiteren Diakonen (Bild ganz links: Mirko Wakounig, MJT, Helmut Gfrerer, Armin Obmann) von Bischof Dr. Josef Köstner in der Kirche St. Theresia in Klagenfurt zum Priester geweiht. Die Primiz (Bild: Primizsegen an den Vater) feierte ich am 9. Juli 1972 in St. Veit im Jauntal (während der damalige Propst Leonhard Trabesinger in Tainach sein goldenes Priesterjubiläum beging).
Danach durfte ich einen Monat in Lind ob Velden aushelfen und für den neuen Pfarrer das Haus herrichten. Als „Versuchskaplan“ wurde ich in Klagenfurt-St.Theresia eingesetzt. Für ein Jahr kam ich nach St. Jakob im Rosental und weitere drei Kaplansjahre verbrachte ich in Bleiburg.
Am 1. September 1977 wurde ich zum Provisor von Köstenberg und zwei Jahres später – am 1. September 1979 – zum Mitprovisor von Sternberg ernannt. Hier durfte ich bis Samstag, 21. Jänner 1989 (de facto; de jure bis 31.3.1989) wirken.
Die Zeit danach bis Mitte Juni 1989 war eine „leere Zeit“, die ich teils in Graz und den größeren Teil in Vorarlberg verbrachte. Mitte Mai kehrte ich nach Kärnten zurück und wohnte in meinem Elternhaus.
Am 22. Juni 1989 wurde mir vom Bischof Dr. Egon Kapellari mitgeteilt, dass er für mich die Pfarre Tainach bestimmt habe.Am 1. Juli 1989 trat ich „de jure“ den Posten an, am 9. Juli 1989 (am 17. Jahrestag meiner Primiz) wurde ich offiziell in Tainach von der Pfarrbevölkerung begrüßt. Ich begann so gut ich konnte. Nur wohnen konnte ich in der Propstei nicht. Zuerst mussten die Räume bewohnbar gemacht werden. Das dauerte bis zum 13. November 1989.
Was in der Zeit danach geschah, ist – glaube ich – sichtbar. Aber nicht ich habe das geschaffen, sondern in Zusammenarbeit mit vielen ist es geschehen – nur wird man sagen können: „Es geschah als Jernej Pfarrer (richtigerweise: Provisor) in Tainach war.“ ALLEIN KANN EINER WENIG BIS NICHTS! NUR IN ZUSAMMENARBEIT IST ALLES MÖGLICH!!!
Mitte August 1994 erfuhr ich von Bischof Dr. Egon Kapellari, dass er mir auch St. Michael ob der Gurk zugedacht hat. Ich nahm an. Hier bin ich jetzt - wie die Chronik weiß - als 40. Seelsorger tätig.Sollten Sie noch Fragen zu meiner Person haben, beantworte ich sie gerne über den Briefkasten