Gedanken zum Sonntag... (Advent - B)

                     entnommen dem Schott-Messbuch

29.11.  1. Adventsonntag: Eure Erlösung ist nahe.
Die Wochen des Advents sind jedes Jahr aufs neue die Zeit der Erwartung und Bereitung: Vorbereitung auf das Kommen des Herrn, hier und jetzt. Zeit der großen Hoffnung, die aus dem Glauben kommt. Die Kraft der Hoffnung aber ist die Liebe.

04.12.  2. Adventsonntag: Alle Menschen werden Gottes Heil sehen!
Johannes der Täufer ist der Vorläufer; er weist auf den Messias hin und bereitet ihm die Wege. In der Predigt des Täufers wird schon deutlich, von welcher Art das Heil sein wird, das von Gott kommt: Versöhnung mit Gott durch Jesus Christus.

08.12.  Mariä Empfängnis: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir!
Maria wird vom Engel als die Frau begrüßt, die mehr als alle anderen begnadet ist. Sie steht in der Reihe der großen Erwählten und überragt sie alle. Sie ist Gegenstand der besonderen Liebe Gottes und Ort seiner heiligen Gegenwart.

11.12.  3. Adventsonntag: Was sollen also wir tun?
Die Umkehr (Bekehrung) geschieht durch konkrete Taten der Menschlichkeit und Nächstenliebe. Die Tätigkeit des Messias wird als Taufe und als Ernte geschildert. Sein Kommen wird Heil und Verurteilung sein – so oder so.

18.12.  4. Adventsonntag: Selig, die geglaubt hat!
Dass Gott sich um uns kümmert, dass er in unserem Leben anwesend ist, das versuchen wir zu glauben, auch wenn die Erfahrung es nicht immer bestätigt. Die Bestätigung für unseren Glauben ist das Christusereignis selbst: Jesus kommt als Bruder und Helfer.

25.12.  Christtag: Die Hirten fanden Maria und Josef und das Kind.
Die Hirten kamen, sahen, staunten, glaubten, erzählten. Maria begreift noch nicht alles; glaubend bewahrt sie das Gehörte in ihrem Herzen, um es ein Leben lang zu bedenken.

26.12.  Hl. Stefanus: Ich sehe den Himmel offen.
Die zum Dienst an den Tischen der Armen eingesetzten Diakone in Jerusalem warben durch Wort und Tat für den „Weg“, den sie entdeckt hatte, für den Namen, der für sie alle Hoffnung in sich schloss. Das Martyrium des Stefanus war das Signal zur ersten größeren Verfolgung.

Gebetsmeinungen  
des Papstes, Bischofs, Pfarrers

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